24.06.2020 06:49 |

Behörden ermitteln

38 tote Hundewelpen: Airline suspendiert Manager

Nach dem Fund von 38 toten Hundewelpen an Bord eines Flugzeugs hat das Unternehmen Ukrainian International Airlines (UIA) den Leiter der für Frachtdienste zuständigen Abteilung suspendiert, wie die Fluggesellschaft am Dienstag mitteilte. Außerdem stellte UIA vorerst den Transport von Tieren in seinen Boeing-767-Maschinen ein, eine interne Untersuchung zu dem Tod der Tiere wird eingeleitet.

Bei der Kontrolle einer UIA-Maschine am Flughafen im kanadischen Toronto waren rund 500 junge französische Bulldoggen gefunden worden, von denen 38 tot waren. Die überlebenden Tiere litten nach Angaben der kanadischen Behörden unter anderem unter Dehydrierung und Schwäche. Ein Hundehändler, der ein anderes Tier im selben Frachtraum abgeholt hatte, in dem auch die Bulldoggen-Welpen gefunden wurden, sprach im Sender CBC von einer „Horrorszene“.

Die kanadischen Behörden leiteten eine Untersuchung ein. UIA hatte sich in einer ersten Reaktion entsetzt über den „tragischen Verlust von Tierleben“ gezeigt. Das Unternehmen versicherte, es kooperiere mit den kanadischen Behörden bei deren Untersuchung.

„Frenchies“ bei Kanadiern beliebt
Französische Bulldoggen sind bei Hundehaltern in Kanada sehr beliebt. Der Experte Scott Weese sagte CBC, pro Tier könne mit einem Verkaufspreis von 3000 bis 4000 kanadischen Dollar (1950 bis 2600 Euro) gerechnet werden. Viele Kanadier gingen irrtümlicherweise davon aus, dass die Hunde im eigenen Land gezüchtet würden, sagte Weese. Dabei sei unklar, wie viele Hunde aus dem Ausland eingeführt würden und woher sie kämen.

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