Opfer war erst 12:

Blutjunge Räuber-Lady war „heiß“ auf teure iPhones

Auf sündteure iPhones war eine erst 17-jährige Räuber-Lady scharf! Erst verfolgte sie mit ihrem Helfer (15) in Linz eine 12-Jährige, weil sie ihr iPhone wollte, dann kämpfte das Pärchen mit einer 21-Jährigen im Zug um deren Handy. Im Innviertel bestellte ein Sohn im Namen seines Vaters zwei iPhone 11 – dieser zeigte ihn an.

Wilde Szenen in Linz! Die Linzerin (17) und ihr Bekannter (15) aus Krenglbach beobachteten in einem Handyshop am Linzer Bahnhof eine 12-Jährige, die dort mit ihrem iPhone in der Hand stand. Das Duo verfolgte das Mädchen in die Straßenbahn, stieg mit ihm in Leonding aus und wollte ihm dann das Handy entreißen. Doch das Mädchen wehrte sich, konnte flüchten und seine Mutter anrufen.

Zurück zum Bahnhof
Die Täter stiegen wieder in die Straßenbahn, fuhren zurück zum Linzer Bahnhof. Dort beobachteten sie eine 21-Jährige aus Linz, die auch ein iPhone in der Hand hatte. Sie stiegen mit der Frau in den Zug, wollten ihr dort das Smartphone stehlen. Der 15-Jährige schlug ihr ins Gesicht, weil sie sich wehrte. Die Gegenwehr war so stark, dass auch dieser Raubversuch nicht gelang. Das junge Räuber-Paar flüchtete, die Polizei konnte es am Bahnhof fassen. Die Opfer identifizierten die Täter, sie sind teilweise geständig, sitzen jetzt in Haft.

Sohn bestellte Handys im Namen seines Papas
Ein 54-Jähriger aus Maria Schmolln erstattete Anzeige, weil er mehrere Schreiben eines Inkassobüros zu offenen Forderungen bei einem Mobilfunkbetreiber erhalten hatte, obwohl er nichts abgeschlossen hatte. Die Polizei klärte den Fall: Sein vorbestrafter Sohn (34) hatte in seinem Namen zwei neue iPhone 11 bestellt, eines davon verkaufte er weiter.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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Sonntag, 25. Oktober 2020
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