Unglück bei Übung

Soldat schießt sich mit Pistole in den Oberschenkel

Burgenland
04.08.2010 09:05
Ein 23-jähriger Berufssoldat aus dem Burgenland hat sich am Truppenübungsplatz Ramsau/Molln (Oberösterreich) während einer Übung am Dienstagnachmittag selbst mit einer Pistole in den Oberschenkel geschossen. Das gab das Bundesheer bekannt.

Der Korporal sei noch am Dienstagabend im Krankenhaus Kirchdorf operiert worden, sagte der stellvertretende Militärkommandant Johann Hehenberger. Die Ursache für den Unfall sei noch nicht geklärt, die Untersuchungskommission müsse ihren Bericht erst vorlegen.

Das Unglück sei am Schießstand passiert, es habe keine Zweit- oder Drittbeteiligung gegeben, also gehe man von Eigenverschulden aus. Ob eine Nachlässigkeit oder ein Handhabungsfehler zu dem Schuss geführt hat, müsse die Kommission klären, so Hehenberger.

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