Schichten verkürzt

Plasser & Theurer: 1100 Mitarbeiter in Kurzarbeit

Wirtschaft
30.03.2020 16:07
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Bahnbaumaschinen-Hersteller Plasser & Theurer hat als Folge der Coronavirus-Krise 1100 seiner 1800 Mitarbeiter in Österreich in Kurzarbeit geschickt. 900 Arbeiter wurden bereits Mitte März beim AMS angemeldet, 200 Angestellte folgten am Montag, wie ein Sprecher des Unternehmens mitteilte.

Betroffen ist vor allem der Standort Linz, aber auch die Zentrale in Wien sowie der Standort Purkersdorf (Niederösterreich). Derzeit habe man im Linzer Werk durch die Verkürzung der Schichten die Anwesenheit der Mitarbeiter halbiert. Die erste Schicht arbeite von 6 bis 12 Uhr. Die zweite Schicht beginne erst um 13 Uhr und endet um 19 Uhr, heiß es seitens des Weltmarktführers für Gleisbaumaschinen.

Home-Office für die Angestellten
Bei den Angestellten wurde bereits großteils auf Home-Office umgestellt. Doch auch hier werde jetzt auf Kurzarbeit umgestellt. Das gelte für 200 Angestellte, die für den Schichtbetrieb zuständig sind. Konstrukteure, die im Projektgeschäft tätig sind, arbeiten normal weiter, hieß es vom Unternehmen.

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