Freude bei den Touristikern: Sowohl im Winterhalbjahr als auch im Jänner gibt es Zuwächse zu verzeichnen. Zu den größten Zugpferden zählt die Region Neusiedler See, Jennersdorf legte im Jänner um rund 15 Prozent bei den Nächtigungen zu. Im Südburgenland sollen die Kellerstöckln noch mehr Gäste anlocken.
Mehr als 145.000 Nächtigungen hat es im Jänner im Burgenland gegeben - um knapp 2800 mehr als noch im Jahr davor. Bei den Ankünften kann man sich ebenfalls über ein Plus von 2,8 Prozent freuen. Betrachtet man die Wintersaison von November bis Jänner, fällt der Zuwachs mit rund sechs Prozent noch deutlicher aus. Weiterhin positiv entwickelt sich auch die Landeshauptstadt. Die Zahl der Übernachtungen stieg im Vergleich zu Jänner 2019 um fast 14 Prozent.
Das freut auch die Politik. „Diese Entwicklung ist ein gemeinsamer Erfolg aller Tourismuspartner. Mit dem neuen Arbeitsprogramm der Landesregierung wollen wir den Aufwärtstrend verstärken“, kündigt der nun auch für Tourismus zuständige Landeshauptmann Hans Peter Doskozil an. Bei Privatzimmern, Kleinstbetrieben oder Kellerstöckln soll die Qualität weiter steigen. In diese Richtung geht ein grenzüberschreitendes Projekt des Naturparks in der Weinidylle Südburgenland. Ganz nach dem Motto „Wohnen in ehemaligen Weinkellern“ sollen die Kellerstöckln noch stärker touristisch genutzt werden. „Bei den Gästen herrscht eine zunehmende Sehnsucht nach authentischen Urlaubserlebnissen. Die Qualität muss jedoch passen“, wissen Experten. Nebenbei ist zusammen mit Ungarn eine grenzüberschreitende Weinerlebnisregion geplant.
Christoph Miehl, Kronen Zeitung
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