Endlich aufgeklärt

Salmonellen-Fälle hatten Ursprung im Burgenland

Burgenland
15.07.2010 14:37
Der österreichweite Ausbruch von Erkrankungsfällen durch den Salmonellen-Subtyp "Salmonella Enteritidis" ist geklärt: Im Zuge der Ausbruchsabklärung durch die AGES wurden Proben aus einem verdächtigen Legehennen-Betrieb im Burgenland untersucht. Die molekularbiologischen Analyse-Ergebnisse liegen nun vor - sie zeigen, dass ihr "DNA-Fingerprint" ident ist mit jenem Salmonellen-Stamm, der bei Erkrankten gefunden wurde.

Die burgenländische Landesbehörde sprach deswegen umgehend ein Frischeier-Vermarktungsverbot aus. Bereits die ersten Erhebungen hatten auf Eier bzw. mit ungenügend erhitzten Eiern zubereitete Lebensmittel als Infektionsquelle hingewiesen. Betroffen sind alle Bundesländer außer Oberösterreich und der Steiermark.

Tipps für Verbraucher im Umgang mit rohen Eiern und rohem Geflügel:

  • rohe Eier und Geflügel im Kühlschrank getrennt von anderen Lebensmitteln lagern
  • nur saubere und unbeschädigte Eier verwenden
  • möglichst keine Speisen zubereiten, die rohe Eier enthalten und nicht mehr erhitzt werden (Mayonnaise, Tiramisu u. ä.)
  • keine Lebensmittel mit rohen Eiern vor dem Erhitzen kosten (z. B. Teig vor dem Backen)
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