"Nicht vergleichbar"

Weniger Arbeitslose – AK warnt vor zu frühem Jubel

Kärnten
02.07.2010 10:04
Die Arbeitsmarktsituation hat sich zwar ein wenig entspannt, Arbeiterkammer-Präsident Günther Goach warnt jedoch vor zu frühem Jubel. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit sei zwar als positives Signal zu werten, echte Entwarnung kann für den heimischen Arbeitsmarkt allerdings noch nicht gegeben werden: "Die Rekordwerte des Krisenjahres 2009 dürfen nicht der Maßstab für Vergleiche sein", betont Goach.

Zwar ist die Arbeitslosigkeit gegenüber Juni 2009 um 10,9 Prozent zurückgegangen, rechnet man jedoch die Schulungsteilnehmer mit ein, so hat sich die Arbeitslosenrate nur um 5,5 Prozent verbessert. "Hier kann noch nicht von einem großartigen Umschwung gesprochen werden", so der AK-Präsident.

Auch die Zunahme der Beschäftigung ist für Goach mit Vorsicht zu genießen. "Diese resultiert zu einem großen Teil aus dem Anstieg von Teilzeitbeschäftigung. Immer mehr Menschen, und hier vor allem Frauen, müssen Jobs annehmen, von denen sie nur sehr schwer ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Das kann noch nicht die Lösung sein."

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