Ungebetene "Gäste"

Schlangen kriechen immer öfter in Autos und Gärten

Kärnten
20.06.2010 22:15
Kärntens Reptilien-Expertin Helga Happ ist zurzeit im Dauereinsatz: Denn in den wenigen Sonnenstunden kriechen die heimischen Schlangen zum Entsetzen vieler immer dichter in Gärten und Hausmauern, weil ihr Lebensraum immer kleiner wird. Und immer öfter kommen Schlangen auch als "Urlaubssouvenir" ins Land.

"Gleich drei Mal binnen einer Woche haben Autofahrer im Wagen Schlangen entdeckt", weiß Helga Happ. "Zweimal waren es harmlose Äskulapnattern, der dritte blinde Passagier dürfte überhaupt eine Blindschleiche gewesen sein." Das Tier flüchtete, als es auf dem Rückweg von Kroatien entdeckt wurde.

So erkennt man gefährliche Schlangen
Generell sei es einfach, gefährliche Schlangen zu erkennen – in Kärnten wie in den Nachbarländern gibt es zwei giftige Arten, Kreuzottern und Hornvipern: "Schauen Sie auf die Färbung – nur schwarze Tiere oder jene mit dem Zick-Zack-Band am Rücken sind giftig", rät Happ, die an die Kärntner appelliert, den Lebensraum heimischer Schlangen besser zu schützen. Vor allem die Hornviper sei bedroht, weil sie von Sammlern gejagt wird.

von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"

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