Armee-Einsatz
Kolumbien: FARC-Geiseln nach zwölf Jahren befreit
General Luis Mendieta war die ranghöchste und am längsten festgehaltene Geisel der FARC. Er war im November 1998 in die Gewalt der Rebellen geraten, als diese die Stadt Mitu in der Urwaldprovinz Vaupes überrannten. "Ich kann es überhaupt nicht glauben. Ich bin die glücklichste Frau der Welt", gab sich seine Frau überglücklich.
Nach den drei befreiten Geiseln haben die FARC-Rebellen nun noch mindestens 19 Polizisten und Armeeangehörige in ihrer Gewalt. Sie fordern für deren Freilassung die Freiheit von rund 500 ihrer eigenen Kämpfer.
Betancourt-Geiselhaft dauerte sechs Jahre
Im Juli 2008 war die langjährige FARC-Geisel Ingrid Betancourt gemeinsam mit 14 anderen Verschleppten befreit worden. Sie verbrachte sechs Jahre in der Gewalt der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC).
Am 20. Juni steht in Kolumbien die Stichwahl um das Präsidentenamt zwischen dem früheren Verteidigungsminister Juan Manuel Santos und dem Grünen-Politiker Antanas Mockus an. Das Vorgehen und Erfolge im Kampf gegen die FARC-Rebellen, die zum Boykott der ersten Wahlrunde aufgerufen hatten, spielt eine wichtige Rolle in der kolumbianischen Politik.
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