Mit Verzögerung

Spatenstich für Umbau von Gericht in Eisenstadt

Burgenland
11.06.2010 16:24
Gut Ding braucht Weile: Mit dem Spatenstich fällt am Montag der Startschuss für die lange angekündigte Erweiterung und Sanierung des Justizzentrums in Eisenstadt. Ab Juli sollen dann Abbruchbirne und Bagger zum Einsatz kommen. Bis 2014 will die Eigentümerin, die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), 37 Millionen Euro investieren.

Bereits 2007 kündigte die damalige Ministerin Maria Berger den Umbau des 40 Jahre alten Justizzentrums an. Getan hat sich nichts. "Die Planungsphase dauerte länger als vorgesehen", erklärt BIG-Sprecher Ernst Eichinger.

Nach dem Abbruch des ehemaligen Autohauses "Nemeth" entsteht ein neues Gerichtsgebäude mit Büros, Archivräumen, Verhandlungssälen und einem zentralen Haupteingang samt Sicherheitsschleuse. Im Untergeschoss ist eine Tiefgarage mit 46 Stellplätzen vorgesehen. Zeitgleich wird die Justizanstalt um Verwaltungs- und Schulungszimmer erweitert.

Danach sollen die bestehenden Hafträume – bei laufendem Betrieb – sowie Dach und Fassade saniert werden. Geplante Fertigstellung: 2014. Das neue Gerichtsgebäude soll bereits im Jahr 2013 seine Pforten öffnen.

von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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