Millionen verschoben

Hat Ex-Angestellter Tote für Geldwäsche missbraucht?

Wien
10.06.2010 10:22
Ein ehemaliger Mitarbeiter der Privatinvest Bank AG soll in der Filiale in der Hegelgasse im 1. Bezirk Millionen Euro verschoben haben. Der gekündigte Angestellte hat vermutlich seit 2008 hohe Geldbeträge über Konten "gewaschen", die auf die Namen von Toten eingerichtet wurden. Die Staatsanwaltschaft (StA) Wien ermittelt.

Sogar Hausdurchsuchungen gab es. "Wir können aber nichts dazu sagen, die StA ermittelt", erklärte Vorstandsmitglied Manfred Althammer.

Die Privatinvest Bank AG mit Sitz in Salzburg gehört seit 1. Februar zu 100 Prozent der "Züricher Kantonalbank". Die Ermittlungen brachte das Bankhaus mit einer Anzeige gegen einen früheren Mitarbeiter selbst ins Rollen. Das Bankhaus und die Filiale in der Hegelgasse bekamen am Dienstag bei einer Hausdurchsuchung unerwarteten Besuch der Fahnder.

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