14.11.2019 09:14 |

Während Unterricht

Russe (19) erschoss Mitschüler und sich selbst

Bei einem Schusswaffenangriff in einer Schule in Russland hat ein 19-Jähriger am Donnerstag einen gleichaltrigen Mitschüler getötet und drei weitere Schüler verletzt. Bei der Tat in der im äußersten Osten Russlands gelegenen Stadt Blagoweschtschensk habe der Jugendliche ein auf ihn zugelassenes Sturmgewehr verwendet, teilten die Ermittler der Region Amur mit.

Während Versuchen der Polizei, ihn festzunehmen, habe sich der 19-Jährige erschossen. Bei den Verletzten handelte es sich um Schüler im Alter zwischen 17 und 20 Jahren, zu ihrem Zustand machten die Ermittler keine näheren Angaben.

Die Jugendlichen besuchten gemeinsam eine technische Berufsschule. Nach der Tat riegelte die Polizei die Schule im Stadtzentrum ab und sperrte mehrere Straßen, wie die örtliche Nachrichten-Website Amur.Info berichtete. Der Angriff war demnach während einer Unterrichtsstunde mit etwa 20 Schülern verübt worden.

Strenge Waffenbestimmungen in Russland
In Russland ereignen sich relativ selten Schusswaffenangriffe an Schulen, weil dort strenge Sicherheitsbestimmungen gelten und Waffen nicht einfach zu bekommen sind. Allerdings gibt es die Möglichkeit, sich den Kauf von Gewehren für die Jagd genehmigen zu lassen. Im Oktober des Vorjahres hatte ein bewaffneter Jugendlicher in seiner Schule in Kertsch auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim 20 Menschen getötet und mehr als 40 weitere verletzt.

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