Nach dem Hinweis einer Augenzeugin, die einen Mann dabei beobachtete, als er einen Rucksack aus einem Pkw entwendete und anschließend in einem Pkw mit slowakischem Kennzeichen davonbrauste, konnte der Vierbeiner kurz darauf das verdächtige Pärchen im dicht verwachsenen Gebüsch aufspüren.
Zwei Tage darauf klickten für vier weitere mutmaßliche Komplizen die Handschellen. Der sechsköpfigen Bande (vier Männer und zwei Frauen im Alter von 31 bis 37) werden mehrere Pkw-Einbrüche und weitere Delikte im niederösterreichischen-burgenländischen Grenzraum zur Slowakei zur Last gelegt. Bereits am 1. Juni wurde das Duo in Wolfsthal geschnappt, wie die Sicherheitsdirektion am Montag bekannt gab.
Beute und Einbruchswerkzeug in beiden Fahrzeugen entdeckt
Sowohl im Wagen des Pärchens als auch im Fahrzeug des wenige Tage darauf gefassten Quartetts wurden diverses Diebesgut und Einbruchswerkzeug sichergestellt. Darunter waren eine Tasche mit 422 Euro Münzgeld aus einem Einbruch in einen Kindergarten in Bruck an der Leitha sowie Gegenstände, die aus einem in Hainburg an der Donau gestohlenen und vermutlich außer Landes gebrachten Audi A6 stammten. Auch ein Fotoapparat, zwei Handys, eine Jacke und Dokumente konnten sichergestellt werden.
Die Verdächtigen zeigten sich zu sieben Pkw-Einbrüchen, bei denen sie unter anderem Autoradios stahlen, geständig. Weitere Delikte sollen sie - in wechselnder Besetzung - in Kittsee und Neusiedl am See (Burgenland) begangen haben. Einen in einem Auto gefundenen Ersatzschlüssel verwendeten sie, um mit dem Fahrzeug in ihre Heimat zu fahren.
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