Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmeter sollen die neuen Häuser, jedes mit direktem Zugang zum See, entstehen. Im Gegenzug wird ein 12.500 Quadratmeter großes Areal, das derzeit als Baugebiet für Erholungs- und Fremdenverkehrseinrichtungen gilt, rückgewidmet. "Läuft der Tausch planmäßig, könnte schon im Herbst mit der Errichtung der Ferienhäuser gestartet werden", so die Planer. Ein entsprechender Beschluss wurde bereits in der vergangenen Gemeinderatssitzung gefasst.
"Feuchtbiotop, das unbedingt geschützt werden muss"
Kritik am Bau der Siedlung üben die Anrainer. Sie fürchten ein größeres Verkehrsaufkommen und dadurch mehr Lärm. Auch das Landschaftsparadies am Neusiedler See sehen die Gegner in Gefahr: "Der vorgesehene Bauplatz ist ein ökologisch wichtiges Feuchtbiotop, das unbedingt geschützt werden muss." In die gleiche Kerbe schlägt auch Grünen-Bezirkssprecherin Andrea Fischbach: "Die Schulden der Gemeinde dürfen nicht auf Kosten der Natur getilgt werden."
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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