31.10.2019 08:50 |

„Geistig gesund“

Russe (51) tötete und verspeiste drei Bekannte

Nach zwei Jahren Suche hat die russische Polizei einen pikanten Ermittlungserfolg verbuchen können: In der Hafenstadt Archangelsk konnte ein 51-Jähriger festgenommen werden, der für den grausamen Tod dreier Menschen verantwortlich sein soll. Dem Mann wird vorgeworfen, drei seiner Bekannten zunächst getötet und im Anschluss daran zerstückelt und Teile von ihnen gegessen zu haben. Laut Gutachten ist der Verdächtige geistig gesund.

Die Schreckenstaten soll der 51-Jährige im Zeitraum zwischen März 2016 und März 2017 begangen haben. Seine Vorgehensweise dabei war stets dieselbe. Wie es in einer Mitteilung des Untersuchungsausschusses hieß, habe der mutmaßliche Täter mit seinen späteren Opfern zunächst Alkohol getrunken und offenbar gewartet, bis diese eingeschlafen waren. Danach attackierte der Verdächtige sie mit einem Messer und tötete sie, um im Anschluss deren Leichen zu zerlegen.

Doch damit nicht genug: Wie es weiter hieß, soll er Teile der sterblichen Überreste seiner Bekannten offenbar zubereitet und in der Folge gegessen haben. Die Reste verpackte der Mann und entsorgte die Pakete in Teichen in der gesamten Stadt. Die grauenhaften Taten blieben zunächst aber unbemerkt, hieß es weiter. So hätten zumindest zwei seiner Opfer keine Verwandten oder Familienangehörigen mehr gehabt, die ein Verschwinden hätten bemerken können.

Verdächtiger lebte in Wohnung seines Opfers
Den Eltern seines dritten Opfers tischte der mutmaßliche Kannibale allerdings eine gänzlich erfundene Geschichte auf, um die grausige Tat zu verschleiern, und zog nach dessen gewaltsamem Tod sogar in die Wohnung seines toten Bekannten ein - was die „Skrupellosigkeit“ des mutmaßlichen Täters noch einmal unterstreiche, hieß es seitens der Behörde. Als Erklärung dafür und für das Verschwinden ihres Sohnes berichtete der 51-Jährige der Familie, dass ihr Sohn in einer anderen Stadt Arbeit gefunden und ihm zwischenzeitlich die Wohnung überlassen habe.

Und diese Version sollte er in der Folge auch Polizisten schildern, die nach dem vermissten Mann suchten.

Regelmäßig auch Hunde und Katzen verspeist
Im Zuge der Ermittlungen konnten nur noch wenige sterbliche Überreste der drei Opfer des Mannes ausfindig gemacht werden. Ihre Identität habe man lediglich mittels einer Vielzahl „komplexer Untersuchungen“ feststellen können, hieß es. Allerdings wurden neben menschlicher Knochen auch Tierknochen entdeckt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Verdächtige regelmäßig auch Hunde, Katzen, Vögel und andere Kleintiere getötet und verspeist hatte.

Der 51-Jährige wurde nach seiner Festnahme auf seinen Geisteszustand hin untersucht. Laut dem Ergebnis gilt der Verdächtige als gesund. Mittlerweile wurde Anklage gegen den Russen erhoben. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest.

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