Wie Sprecher des Bundesheeres und der Polizei am Donnerstag gegenüber krone.at berichteten, handelt es sich um einen 33-jährigen Stabswachtmeister des Jägerbataillons 17, das in Straß in der Südsteiermark stationiert ist. Der Obersteirer soll unter anderem Kopfverletzungen und mehrere Knochenbrüche erlitten haben (Polytrauma).
Der Heeressportler war am Mittwoch gegen 16 Uhr nahe des Rauschelesees im Bezirk Klagenfurt-Land ausgeruscht und vor den Augen seiner Kameraden einen steilen Waldabhang hinuntergestürzt. Seine Begleiter wollten dem 33-Jährigen helfen, hatten aber keine Chance - der Schwerverletzte lag etwa 50 Meter unterhalb der Absturzstelle in völlig unzugänglichem Gelände.
Bergung nur aus der Luft möglich
Erst das Team des Notarzthubschraubers Christophorus 11 konnte den Berufssoldaten im Zuge eines Suchfluges eindeutig orten und schließlich per 60-Meter-Seil aus dem Waldstück befreien und erstversorgen (siehe Fotos oben). "Es war eine der schwierigsten Bergungen, die wir je erlebt haben", meinte ein Helfer.
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