Er habe so eine Situation in vielen Jahren noch nicht erlebt. "Die Hotels und Restaurants sind zu, der Sky-Train fährt nicht oder nur sporadisch, es sind kaum Autos zu sehen", schildert Peter Lampl am Telefon.
Dafür beherrsche Militär die Szene. Seit ein Führer der oppositionellen Rothemden angeschossen worden ist, sei die Situation erst richtig eskaliert. "Ich würde von Reisen nach Bangkok oder in die nördlichen Provinzen dringend abraten," warnt der Asien-Experte.
"Es geht um viel Geld"
Für ihn ist die Krise in Thailand offenbar von außen geschürt. "Da geht es um viel Geld. Die demonstrierenden Rothemden werden mit 2.000 Baht pro Tag gesponsert", erfuhr der St. Veiter von Einheimischen. Das sind etwa 40 Euro am Tag, die aus dem Lager des entmachteten Regierungschefs Taksim an Sympathisanten fließen sollen.
Und der bei "Gelben" und "Roten" gleichermaßen beliebte König Bumipol könne nicht beruhigend eingreifen. Lampl: "Von ihm ist nichts zu erwarten. König Bumipol ist schwer krank und am Ende seiner Kräfte."
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
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