Die politischen Weichen für den ersten Börsengang eines burgenländischen Unternehmens hatten Finanzlandesrat Karl Stix (SPÖ) und Landeshauptmannstellvertreter Franz Sauerzopf (ÖVP) gestellt. Als wirtschaftliche Basis der Holding dienten die durch das Land Burgenland eingebrachten 49 Prozent Anteile an der BEWAG sowie 51 Prozent der Anteile der BEGAS eingebracht.
Der Erlös aus dem Aktienverkauf wurde als "Burgenlandmilliarde" (Schilling, Anm.) vor allem zur Wirtschaftsförderung und zum Ausbau der Infrastruktur verwendet. Der Kurs der Aktie liegt gegenwärtig bei etwa 43 Euro. An der Holding ist die EVN AG als Hauptaktionär mit rund 72 Prozent beteiligt. Anteile besitzen auch die Verbundgesellschaft, die Wiener Stadtwerke und die Energie Steiermark.
Damit sich die Burgenland Holding weiterhin erfolgreich entwickele, sei es notwendig, die Wettbewerbsfähigkeit von BEWAG und BEGAS zu erhöhen. Dabei müsse die Nutzung der Chancen beim Ausbau von Windenergie und Biomasse Vorrang haben, erklärten die Holdingvorstände Günther Ofner und Nikolaus Sauer aus Anlass des Jubiläums.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.