Nun fahruntauglich

Lenker (81) erfasst auf Zebrastreifen Mädchen

In Linz wollte eine Mutter mit ihrer dreijährigen Tochter den Zebrastreifen bei Grünlicht überqueren. Im selben Moment fuhr ein 81-jähriger Pensionist bei roter Ampel einfach weiter und erfasste das Mädchen mit seinem Pkw. Die Kleine musste in den Med Campus IV gebracht werden. Aufgrund körperlicher Beeinträchtigung wurde dem Mann der Führerschein abgenommen, der 81 Jahre alte Pensionist in weiterer Folge als fahruntauglich eingestuft. Er bestreitet den Unfallhergang.

Der Linzer fuhr am Donnerstag gegen 17.50 Uhr mit seinem Pkw auf der Westumfahrung Richtung stadtauswärts. Im Bereich der Wurmstraße missachtete er das Rotlicht einer Ampel und fuhr ohne anzuhalten weiter. Gleichzeitig wollte eine Mutter mit ihrer dreijährigen Tochter - beide ebenfalls aus Linz - den Schutzweg bei Grünlicht überqueren. Das Kind wurde dabei vom Pkw erfasst und zu Boden geschleudert. Es wurde unbestimmten Grades verletzt und in den MedCampus IV eingeliefert.

Lenker bestreitet den Unfall
Der Pensionist hielt nach dem Zusammenstoß sein Fahrzeug zwar an, jedoch bestreitet er vehement die Unfallbeteiligung trotz der Zeugenaussagen und der Spuren an seinem Pkw. Der durchgeführte Alkotest verlief negativ, der 81-Jährige zeigte aber Symptome einer Beeinträchtigung. Die polizeiärztliche Untersuchung ergab eine Beeinträchtigung aufgrund zahlreicher körperlicher Gebrechen und eine damit verbundene Fahruntauglichkeit. Dem Pensionisten wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.

Neue Diskussion um Altersgrenze für Autofahrer
Seit Ende August ein 90-jähriger Autofahrer in Salzburg vor einer Kirche eine Vierjährige angefahren und mit seinem Wagen zweimal überrollt hatte - das Mädchen starb -, ist in Österreich eine neue Diskussion um eine Altersgrenze für Autofahrer entbrannt. Der Lenker hatte nach Informationen der „Krone“ offenbar sämtliche Knöpfe in seinem Unfallauto beschriftet gehabt.

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