23.08.2019 09:59 |

Gemeinsames Nein

Erweiterung von AKW Krško muss verhindert werden

Entschiedene Ablehnung für die laut Medienberichten in Slowenien ventilierte Idee für den Bau eines zweiten Atomreaktors in Krško kommt von Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, der sich einen nationalen und auch europäischen Schulterschluss erwartet, der dieses Vorhaben gleich im Keim erstickt.

„Schon die Laufzeitverlängerung des, immer wieder durch gefährliche Zwischenfälle für Angst in der Bevölkerung sorgenden, bestehenden Atommeilers hat in Kärnten und Österreich zu großem Unverständnis und Protesten geführt. Wenn jetzt ernsthaft daran gedacht wird, noch einen zweiten, und wie wir nicht erst seit Fukushima wissen, unberechenbaren Atommeiler in das für Erdbeben höchst anfällige Gebiet hinzustellen, dann erwarte ich mir einen nationalen und auch europäischen Schulterschluss, der dieses Vorhaben gleich im Keim erstickt“, macht Kaiser deutlich. Das Land Kärnten werde sich jedenfalls sofort mit Slowenien in Verbindung setzen, um einerseits seine Position deutlich zu artikulieren und andererseits Slowenien nochmals volle Unterstützung und Know How-Transfer im Bereich erneuerbarer Energiegewinnung zuzusichern.
Selbiges erwarte er im Interesse der Bevölkerung auch von der aktuellen Bundesregierung. „Hier gilt es sofort Klarheit zu schaffen und unser gemeinsames Nein zu derartigen Überlegungen zu verdeutlichen“, betont Kaiser.

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