Ausflug in die Arktis
Tierliebhaber Wladimir Putin als “Eisbär-Flüsterer”
Ausland
29.04.2010 11:35
Nach dem Wal kommt der Bär: Der für seine zur Schau gestellte Tierliebe bekannte russische Regierungschef Wladimir Putin sorgt sich nun um das Schicksal der Eisbären. Das durch den Klimawandel immer schneller schwindende Packeis erschwere die Lebensbedingungen des Raubtiers, erklärte Putin bei einer Reise zu Russlands nördlichstem Grenzposten in der Arktis und ließ sich gleich beim Peilsender-Umbinden ablichten.
"Der Eisbär ist bedroht", lautete sein Fazit der Expedition, bei der er Forschern half, einem gut 230 Kilogramm schweren Eisbären einen Peilsender anzulegen. "Es ist wichtig, dass wir wissen, wie sich der Eisbär fortbewegt, sich fortpflanzt und seinen Nachwuchs großzieht."
Kerniger Naturbursche
Der russische Ministerpräsident präsentiert sich bei ungewöhnlichen Ausflügen gern als kerniger Naturbursche. Um auf den vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden aufmerksam zu machen, ließ sich Putin im vergangenen Jahr in der sibirischen Tundra in einer Astgabel ablichten. Im Baikalsee brachte er bei einem Tauchgang schon eigenhändig einen Peilsender an einem Beluga-Wal an.
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