Mit der Magna-Elf schaffte damit erstmals seit 1965, als der Wr. Neustädter SC im Endspiel stand, wieder eine Mannschaft aus der "Allzeit Getreuen" den Einzug ins Cup-Finale.
Schwache Kärntner
Die harmlosen Kärntner boten ausgerechnet in ihrem "Match des Jahrhunderts" eine ihrer schlechtesten Leistungen im Frühjahr. Die wieder auf Kapitän Hannes Aigner setzenden Wiener Neustädter nahmen vor der spärlichen Kulisse von 4.070 Zuschauern schnell das Heft in die Hand. Nach einem Eckball kam Grünwald am 16er frei zum Schuss und verwertete trocken. Der von den Klagenfurtern zuletzt geschonte Schlussmann Andreas Schranz zeigte bei dem nicht unhaltbar scheinenden Ball keine Reaktion.
Die Prelogar-Elf antwortete zaghaft und tauchte nur nach einem Kopfball von Gramann nach Dollinger-Freistoß (24.) gefährlich vor dem Gehäuse der Gäste auf. Torhüter Fornezzi ließ sich aber nicht überraschen. Kärnten erwies sich nach dem Rückstand aber in Summe völlig von der Rolle. Wolf nach Doppelpass mit Aigner sowie Sadovic, der eine Flanke von Wolf aus kurzer Distanz in die Maschen köpfelte, sorgten noch bis zum Pausenpfiff für klare Verhältnisse.
Final-Einzug war nie in Gefahr
Mit der beruhigenden Führung im Rücken verlegte sich der Halbfinalist des Vorjahres erfolgreich auf die Defensive. Die mit unzulänglichen Mitteln angreifenden jungen Kärntner waren zwar bemüht, rannten aber am Ende noch in ein Debakel. Der eingewechselte Viana schlug für den Bundesliga-Fünften nach Zuspiel von Simkovic ein viertes Mal zu, Kostal traf darüber hinaus im Finish auch noch die Stange. Neben der Aussicht auf einen internationalen Startplatz darf sich der Aufsteiger bereits über eine Final-Prämie von 120.000 Euro freuen.
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