15.07.2019 09:01 |

Keine Spur von Freund

Angespülte Knochen gehörten vermisstem Touristen

Nun ist es traurige Gewissheit: Die im Juni am australischen Shelly Beach angespülten Knochen gehörten dem seit Februar vermissten Rucksacktouristen Erwan Ferrieux (re. im Bild). Der 21-jährige Franzose war gemeinsam mit seinem britischen Freund Hugo Palmer durch den Kontinent gereist. Von dem 20-Jährigen fehlt weiterhin jede Spur.

Ein DNA-Test habe ergeben, dass es sich um drei Knochen des vermissten 21-jährigen Ferrieux handelte, sagte Polizeivertreter Paul Fehon am Montag. Ein weiterer kleiner Knochen sei am Sonntag, ebenfalls am Strand von Shelly Beach an der australischen Ostküste, gefunden worden. Ob es sich dabei um sterbliche Überreste des bisher spurlos verschwundenen Briten handelt, ist noch offen.

Angler fanden Ferrieux‘ sterbliche Überreste
Ferrieux und Palmer waren zuletzt im Februar im 400 Kilometer von Sydney entfernten Strandort Shelly Beach gesehen worden. Die Polizei stellte die Suche nach den beiden Rucksacktouristen nach fünf Tagen ergebnislos ein. Mitte Juni fanden dann Angler menschliche Knochen in der Nähe von Shelly Beach.

Beim Schwimmen aufs offene Meer gezogen?
Es wird vermutet, dass die beiden Burschen ertrunken sind. Sie hatten an dem Strand vermutlich Rast gemacht und könnten beim Schwimmen durch die Strömung aufs offene Meer hinausgezogen worden sein. Dafür spricht auch, dass Wanderer am 18. Februar Sachen der Touristen fanden. Ihr Mietwagen wurde kurz darauf auf einem Parkplatz in der Nähe gefunden, darin waren persönliche Gegenstände und die Dokumente, die die beiden bei sich führten, wie australische Medien berichteten.

Die Mütter der beiden Backpacker waren kurz nach ihrem Verschwinden zu dem Strand gefahren und hatten eine Trauerfeier abgehalten. „Ich fühle mich wie betäubt“, sagte Tanja McNab, die Mutter Palmers. 

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