Hektisches Treiben oder verzweifelte Fluggäste sucht man am Airport Klagenfurt vergeblich: Die Wartehalle ist menschenleer, in der Trafik verbringt man die Zeit mit Reinemachen und bei der Gepäck- und Passagierkontrolle wird geplaudert und wohl das eine oder andere Kreuzwort-Rätsel gelöst.
Lediglich ein paar Vereinsflugzeuge drehten trotz Aschewolke einige Platzrunden. "Der Luftraum über Klagenfurt ist nur für Instrumentenflüge gesperrt“, erklärt Norbert Mutzl, der stellvertretende Betriebsleiter. 16 Flüge von Ryanair, Germanwings, Air Berlin und AUA sind am Samstag ausgefallen.
Erhöhtes Aufkommen bei der ÖBB
Doch nicht nur am Flughafen merkt man, dass Kärnten eben Randlage ist. Denn während Tausende in Österreich auf die Bahn wechseln und die Westbahn laut ÖBB-Sprecher Christoph Posch "übergeht", spüren die ÖBB in Kärnten auf der Süd- und Tauernstrecke nur ein leicht erhöhtes Aufkommen: "Wir haben jedoch mehrere Garnituren abrufbereit und sind am Wochenende ohnehin verstärkt unterwegs."
Die Kärntner sind von der Aschewolke kaum betroffen: Lediglich der Himmel ist diesiger und Feinstaubwerte leicht erhöht. Auch die Einsatzhelikopter von ÖAMTC und Rotem Kreuz waren im Einsatz. Lediglich die Flugmannschaft der Polizei hat den Betrieb "vorsichtshalber, um Material zu schonen" reduziert.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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