21.06.2019 17:32 |

2,5-Liter-Triumph

Überraschung: Noch mehr Power für Monster-Motorrad

Als wäre die neue Triumph Rocket III TFC nicht schon hammerartig genug - jetzt bekommt das hubraumstärkste Serienbike noch vor Marktstart sozusagen sogar noch ein Leistungsupdate! Die 2,5-Liter-Maschine wird noch stärker, als der Hersteller ursprünglich kommuniziert hat…

Angekündigt hatten die Briten ursprünglich 170 PS und 220 Nm, doch nach Abschluss der Homologation stand fest: das war untertrieben! Tatsächlich wird das Monster-Motorrad 182 PS bei 7000/min. und 225 Nm bei 4000/min. abliefern!

Wie bei einer Rocket üblich, steckt ein Dreizylindermotor im Rahmen, nach Aussage von Triumph der den größte Serienmotor in einem Motorrad. Über ein Sechsgang-Getriebe mit Anti-Hopping-Kupplung wird die Kraft ans 16-Zoll-Hinterrad mit 240er-Reifen gebracht. Fahrleistungen nennen die Briten nicht, doch sollte es angesichts des mächtigen Triebwerks an Vortrieb nicht mangeln.

Auch wenn man es der Rocket III TFC nicht ansieht: Ein Entwicklungsschwerpunkt war die Reduzierung von Gewicht. Hilfreich waren dabei unter anderem ein neuer Alurahmen und diverse Anbauteile aus Carbon. Am Ende wurden im Vergleich zur bisherigen Rocket mit 2,3-Liter-Motor 44,5 Kilogramm eingespart, heißt es seitens Triumph, wo man auch von einer Gewichtsreduktion von insgesamt 14 Prozent spricht. Die Briten geben ein Trockengewicht von 290 kg an, vollgetankt dürfte das Bike 318 kg wiegen, wenn der Taschenrechner nicht lügt.

Obwohl ein in gewissen Aspekten monströses Bike, geht von der Rocket III TFC auch Eleganz aus, was unter anderem der Kombination aus schwarzer Lackierung mit diversen schick inszenierten Metallteilen liegt. Auch die kurzen Pipes der Auspuffanlage oder das per Einarmschwinge geführte Hinterrad sorgen für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild.

Trotz der archaischen Ausstrahlung bietet sie doch einige moderne Ausstattungsdetails. Dazu gehört etwa ein Cockpit mit großem TFT-Display, welches fahrrelevante Informationen in verschiedenen Designs anzeigen kann. Dank optionaler Bluetooth-Konnektivität lässt sich ein Smartphone koppeln, das dann auch Pfeilnavigation ermöglicht. Außerdem kann eine GoPro-Kamera über die Lenkerarmaturen gesteuert werden. Eine USB-Buchse versorgt Geräte mit Strom. Auch LED-Leuchten vorne und hinten, Tempomat, Kurven-ABS, Reifendruckkontrolle oder das schlüssellose Starten gehören zum Technikarsenal der TFC.

Der Preis in Österreich beträgt 33.000 Euro - bzw. betrug, denn es gibt hierzulande keine mehr. Kurz nachdem das Bike im Jänner angekündigt wurde, gingen bei den Händlern bereits zahlreiche Vorbestellungen ein, In Deutschland und Österreich war die Nachfrage sogar so stark, dass die 100 für diese Märkte produzierten Exemplare bereits restlos vergriffen sind. Weltweit sollen nicht mehr als 750 Stück gebaut werden, die Auslieferung beginnt Anfang 2020.

Stephan Schätzl
Stephan Schätzl
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