Nächstes Jahr bringt Porsche den neuen, elektrischen Cayenne auf den Markt. Der soll von Superlativen nur so strotzen. Einen Vorgeschmack mit zwei Rekorden gaben die Zuffenhausener nun mit einem seriennahen Prototyp mit Top-Gear-Urgestein Richard Hammond am Steuer (siehe Video). Einer der Rekorde ist auch für Normalos relevant.
Porsche nimmt mit dem Cayenne den europäischen Rekord für die größte Anhängelast bei E-Autos ins Visier. Das für 2026 erwartete Batterie-SUV soll bis zu 3,5 Tonnen an den Haken nehmen dürfen. Das sind 1000 Kilogramm mehr als bei den aktuellen Rekordhaltern BMW iX und Kia EV9.
Auch vor konventionellen Zugfahrzeugen muss sich der Allradler nicht verstecken – Geländewagen und Pick-ups wie die Mercedes G-Klasse oder der Toyota Hilux kommen ebenfalls auf 3,5 Tonnen. Auch der aktuelle Verbrenner-Cayenne. Mehr ist zulassungsrechtlich für Pkw nicht erlaubt.
Höhere Werte gibt es lediglich außerhalb der EU. So liegt die Anhängelast beim US-amerikanischen Ram 1500 REV bei 6350 kg. Auch andere amerikanische E-Trucks kommen auf hohe Werte, der Ford F-150 Lightning kann bis zu 4,5 Tonnen ziehen. In Europa werden diese Fahrzeuge offiziell nicht angeboten, können aber importiert werden.
Doch Porsche ist nicht hauptsächlich für Nutzwert-Fahrzeuge bekannt. Daher trat das Elektro-SUV beim traditionellen Bergrennen von Shelsley Walsh in England an, das seit 1905 ausgetragen wird und damit zu den ältesten Motorsportveranstaltungen der Welt zählt. Am Steuer war dabei aber nicht Richard Hammond (sein Ruf als Fahrer schneller E-Autos ist seit seinem spektakulären Crash im Rimac Nevera etwas beschädigt), sondern Gabriela Jílková, Simulator- und Entwicklungsfahrerin für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team.
Sie unterbot mit dem Cayenne den Rekord für SUVs mit 31,28 Sekunden gleich um gut vier Sekunden. Nicht dass diese Strecke eine echte Relevanz oder eine Strahlkraft wie die Nordschleife hätte, aber man kann schon davon ausgehen, dass da richtig viel Power im Porsche steckt. Vermutlich vierstellig wie im Taycan.
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