Seit rund zwei Jahren fühlt sich die Familie durch das in ganz Kärnten verbreitete Böllerschießen belästigt und will es verbieten lassen. Im Hinterhof gehaltene Pferde, Ziegen und Hasen würden schreckhaft und müssten von einem Tierarzt behandelt werden. Die Ehefrau leide wegen der Knallerei an Panikattacken. Seit einem Jahr ist ein Verfahren am Bezirksgericht Villach anhängig, neuerdings auch eines um 11.000 Euro Schmerzensgeld am Landesgericht Klagenfurt.
Uralte Tradition
Die Brauchtumsgruppe Rosegg beruft sich darauf, alle gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Zudem pflege man eine uralte Tradition - bis zum Auftreten des Konflikts habe es keine Probleme mit der Familie gegeben.
Justiz beauftragt Sachverständigen
Seitens der Justiz war nun ein Sachverständiger beauftragt worden, in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag genaue Lärmmessungen durchzuführen. Gegen 1 Uhr früh durchtrennte jedoch ein Unbekannter das geeichte Messkabel der Lärmmessstation. Laut Polizei entstand dem Sachverständigen ein Schaden von 4.500 Euro.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.