In der Herrengasse versuchte der blutüberströmte 42-Jährige seinen Peinigern zu entkommen. Nicht nur die Brutalität, mit der die Schläger auf den Wiener losgingen, auch die fehlende Zivilcourage einiger Passanten sorgten damals in Klagenfurt für Entsetzen. Mit kriminalistischer Kleinarbeit versuchten die Beamten, die Täter zu schnappen.
"Er hat uns an der Nase herumgeführt"
Schnell kam ein 14-jähriger St. Veiter für die Tat infrage: Er sah einem der Schläger ähnlich, den Beamten präsentierte er ein erfundenes Alibi. Und damit führte er die Ermittler auf eine falsche Fährte. "Er hat uns an der Nase herumgeführt und uns nach Strich und Faden belogen. Das hat viel Energie und Zeit gekostet, gehört allerdings auch zu unserem Job", heißt es.
Auf der Suche nach den wahren Tätern setzen die Beamten jetzt all ihre Hoffnungen auf die Auswertung der DNA-Spuren, die an der Jacke des Fotografen gefunden wurden. Dieser hat sich inzwischen von den Folgen der Attacke erholt.
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