Do, 20. Juni 2019
22.05.2019 18:45

„Gegen die Wand“

So verspottet Autoverleih Ex-Vizekanzler Strache

Wer den Schaden verursacht hat, braucht auf den Spott nicht lange warten - und in diesem Fall ist er geradezu aufgelegt. Jedenfalls für die Mietwagenfirma Sixt. In einem aktuellen Social-Media-Sujet wird groß Ex-Vizekanzler Strache neben einem Mercedes A-Klasse gezeigt - und ein bissiger Spruch dazu.

„Piept, bevor Sie gegen die Wand fahren“, spottet das Sujet. Vordergründig wird im Text in Klammern erklärt, dass die A-Klasse einen aktiven Bremsassistenten hat, der verhindert, dass das Auto gegen die Wand fährt ...

Der Sixt-Gedanke weitergedacht: Hätte Strache einen solchen Assistenten gehabt, wäre er nicht gegen die Wand gefahren. Das Unternehmen ist bekannt dafür, aktuelle Themen in der Werbung aufzugreifen und mit einem Seitenhieb umzusetzen.

Vor allem wird aber darauf angespielt, dass Strache durch seinen ungewollten Auftritt in den Ibiza-Videos, die größte Regierungskrise in der zweiten Republik ausgelöst hat. Ob der Freiheitliche damit seine politische Karriere endgültig „an die Wand gefahren“ hat, wird sich wohl erst zeigen. Jedenfalls ist er von allen Ämtern zurückgetreten. Die Regierung, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr.

Viel Häme im Web
Es ist nicht das erste Mal, dass im Web mit Häme auf den FPÖ-Skandal reagiert wird - so waren bereits wenige Stunden nach Veröffentlichung der Videos zahlreiche Memes in den sozialen Medien aufgetaucht. Autohersteller Seat hatte sich zum einem „Ibiza“-Statement hinreißen lassen ...

Auch „Krone“-Postler Michael Jeannée hatte wenig Mitleid mit dem nunmehrigen Ex-Vizekanzler. Erst am Dienstagabend sorgte das ORF-Duo Stermann und Grissemann in der Sendung „Willkommen Österreich“ mit einer Parodie des Ibiza-Videos für Aufsehen.

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