15.05.2019 14:33 |

50 Verdachtsfälle

Französischer Arzt soll Patienten vergiftet haben

Der Fall eines Anästhesisten, der mehrere Patienten vergiftet haben soll, sorgt für Aufregung in Frankreich. Der Mann befinde sich derzeit in der ostfranzösischen Stadt Besancon in Untersuchungshaft, berichtete am Mittwoch der TV-Sender Franceinfo auf seiner Website. Es gebe rund 50 Fälle, in denen der Arzt verdächtigt werde, nicht korrekt gearbeitet zu haben, hieß es dort.

Ob es dabei zu Todesfällen kam, war zunächst nicht bekannt. Der 47-Jährige sei am Montag in Gewahrsam genommen worden und werde seitdem befragt. Die Staatsanwaltschaft der Stadt Besancon verwies für mehr Informationen auf eine Pressekonferenz Ende dieser Woche.

Anwalt des Arztes bestreitet die Vorwürfe
Der Anwalt des Mediziners stritt in den lokalen Medien die Vorwürfe gegen seinen Mandanten ab. Der Anästhesist war im Jahr 2017 wegen „vorsätzlicher Vergiftung“ angeklagt und dann freigesprochen worden, berichtet Franceinfo.

Wurde 2017 angeklagt, aber freigesprochen
Er sei im Verdacht gestanden, zwischen 2008 und 2017 sieben Patienten in zwei Privatkliniken in Besancon vergiftet zu haben, wo es während Routineeingriffen zu Problemen mit der Anästhesie kam. Zwei Menschen starben, fünf konnten dem Bericht zufolge wiederbelebt werden. Der Arzt sei freigesprochen worden, da Ermittlungen ergeben hätten, dass den Patienten freiwillig eine zu hohe Dosis an Betäubungsmitteln und Kalium verabreicht worden sei.

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