Schwerer Betrug?

Ehemaliger ARBÖ-Präsident auf der Anklagebank

Kärnten
24.03.2010 12:02
Der ehemalige Kärntner ARBÖ-Präsident Wolfgang Schober hat sich am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt verantworten müssen. "Ich bin nicht schuldig" sagte er sowohl zum Vorwurf der grob fahrlässigen Beeinträchtigung als auch des schweren Betruges. Der Prozess wurde am Mittwoch vertagt.

Dem ehemaligen ARBÖ-Präsidenten wurde vorgeworfen, die Landesorganisation ruiniert zu haben. Knackpunkt in der Causa war ein geplantes, aber nie gebautes Fahrsicherheitszentrum in Arnoldstein (Bezirk Villach) - laut dem Sachverständigen eine sogenannte "Cashburningmaschine".

Um das Projekt drehten sich jahrelange Verhandlungen zwischen der Kärntner Landesorganisation und dem Bund. Schlussendlich erteilte der Bund die Weisung, dieses Fahrsicherheitszentrum nicht zu bauen, Kärnten plante einem Zeugen zufolge trotzdem munter weiter.

Pleite im Jahr 2008
Im November 2007 war die Landesorganisation - nach jahrelangen Streitereien, Attacken und Gegenattacken - dann zahlungsunfähig, 2008 folgte der Gang zum Insolvenzrichter und der Bund übernahm die Landesorganisation. In der nächsten Prozessrunde sollen weitere Zeugen einvernommen werden. Staatsanwalt Franz Simmerstatter beantragte die Anhörung eines Wirtschaftsprüfers und eines Anwaltes.

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