Sex in Geld

Nichts ist so bereichernd wie Sex!

Wirtschaft
15.06.2004 14:29
Sex kann reich machen: Eine neue US-Studie misst das Glück, das die Liebe Männern und Frauen im Bett beschert, erstmals in barer Münze. Demnach "bereichert" sich ein Paar um rund 40.000 Euro pro Jahr, wenn es vier oder mehr Male statt ein einziges Mal im Monat Sex genießt. Das Ergebnis resultiert aus einer komplizierten Kalkulation, die so genannte Glückeinheiten in Dollar aufrechnet. Es stützt sich auf die zentrale Erkenntnis der Studie: Nichts macht Menschen so glücklich wie Sex!
David Blanchflower (Dartmouth College, USA)und Andrew Oswald (Universität Warwick, GB) befragten fürdie Studie "Geld, Sex und Glück" 16.000 erwachsene, berufstätigeUS-Bürger nach jener Alltagsaktivität, die ihnen dasgrößte Wohlbehagen bringe. Die Mehrheit entschied sichfür Sex. "Der Einfluss des Liebeslebens auf das Glückist statistisch klar belegbar - und groß", schreiben dieForscher. Den geringsten Spaß bereitet Arbeitnehmern demnachdie Anfahrt ins Büro. 
  
Arme und Reiche haben gleich viel Sex 
"Am meisten überrascht hat uns der Aspekt, dassGeld seinem Besitzer nicht mehr Liebe beschert. Reiche Leute habengenauso viel oder genauso wenig Sex wie ärmere Leute", sagteBlanchflower. Ebenso verhalte es sich mit der Anzahl der Liebespartner.90 Prozent aller Befragten, ob betucht oder knapp bei Kasse, warenmit einer einzigen Person im Bett glücklich. Männer,die sich ihre Abenteuer bei Prostituierten holten, waren deutlichunzufriedener als die anderen (Siehe Infobox rechts). 
  
Undramatisches Liebesleben 
"Nach unseren Daten zu urteilen, ist das Liebeslebender Amerikaner weit weniger dramatisch als von Fernsehen und anderenMedien vorgespielt", schließen die beiden Experten. Dassverheiratete Paare mehr Schäferstündchen haben als Singles,Geschiedene oder Witwer, war zu erwarten. Alle zusammen kommenlaut Blanchflower und Oswald im Durchschnitt auf zwei bis dreiLiebesnächte pro Monat. Nur jeder Zehnte unter Vierzig hatteim Jahr vor der Befragung vier und mehr Mal Sex pro Woche. Ebensoviele gingen ganz leer aus. 
  
Kluge haben weniger Sex 
Den einzigen Unterschied macht die Bildung: Der Analysezufolge haben Männer mit dem höchsten Bildungsniveauetwas weniger Sex als ihre weniger intellektuellen Geschlechtsgenossen.Hochgebildete Frauen in den USA sind sehr selektiv in der Partnerwahlund wechseln den Geliebten oder Ehemann seltener als andere Frauen.Mehr Lust auf Abwechslung haben die ewigen Junggesellen und Männer,die von ihren Ehefrauen getrennt leben. 
Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Wirtschaft
15.06.2004 14:29
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung