Di, 21. Mai 2019
23.04.2019 10:04

Nicht geläutet

Fauler Paketbote bedroht Empfänger mit Umbringen

Wer kennt es nicht: Man wartet stundenlang auf ein bestelltes Paket, traut sich nicht die eigenen vier Wände zu verlassen, damit man ja nicht den Boten verpasst. Irgendwann geht man dann doch raus und siehe da: Das ersehnte Packerl liegt vor der Tür. Ähnliches ist auch einem Burgenländer passiert, der den Boten kurzerhand zur Rede stellte. Was folgte, war eine Morddrohung.

Der 35-jährige Paketbote hatte die Sendung am Freitag zu Mittag auf einem Briefkasten in Oberpullendorf abgelegt, ohne zu läuten, berichtete die Polizei am Dienstag. Der 54-jährige Hausbesitzer hatte den Boten vom Fenster aus beobachtet.

Wichtige Medikamente in Paket
Als sich dieser nicht bemerkbar machte, ging der Mann nach draußen und stellte ihn zur Rede. Er sagte dem Zusteller, dass sich im Paket wichtige Medikamente befänden und dass die Sendung durch das bloße Abstellen am Postkasten leicht gestohlen werden könnte.

Daraufhin mussten sich der Mann und seine Schwester (40), die mittlerweile ebenfalls aus dem Haus gekommen war, eine Schimpftirade anhören. Der 35-Jährige wurde aggressiv und bedrohte die beiden mit dem Umbringen. Für den Ungarn, der als selbstständiger Zusteller arbeitet, hat der Vorfall Konsequenzen: Er wird der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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