Glätte und Nebel

Karambolagen mit 100 Autos in Bayern – ein Toter

Ausland
12.03.2010 12:26
Bei Massenkarambolagen in Süddeutschland sind am Freitag über 100 Fahrzeuge zusammengestoßen. Bei drei von Nebel und Glätte ausgelösten Unfallserien wurde eine Person getötet und mehr als 30 teils schwer verletzt. Auf der A8 bei Augsburg wurden in der Früh in dichtem Nebel rund 20 Personen so schwer verletzt, dass sie in Krankenhäuser gebracht werden mussten. Auf der einen Kilometer langen Unfallstrecke standen laut Polizei etwa 170 Fahrzeuge, 58 davon - 21 Lkws und 37 Pkws - waren beschädigt.

Nach ersten Erkenntnissen sind bei Augsburg eine Person schwer, die restlichen eher leicht verletzt worden. An der Unfallstelle wurden rund 160 Personen versorgt, meist nur mit Decken und warmen Getränken. Die Fahrbahn Richtung München war nach der Unfallserie kurz nach 7.00 Uhr blockiert. Auch die Strecke in Richtung Stuttgart wurde wegen Folgeunfällen teilweise gesperrt. Die Polizei geht davon aus, dass die Unfallserie durch dichten Nebel ausgelöst wurde, möglicherweise spiele auch Glätte eine Rolle.

Bei einer Karambolage im Grenzgebiet zwischen Bayern und Baden-Württemberg in der Nähe von Nördlingen wurden eine Person getötet und zwei schwer verletzt. An der Unfallserie waren nach Polizeiangaben rund 15 Fahrzeuge beteiligt. Nachdem ein Lkw bei Straßenglätte in den Graben fuhr, hielten zwei weitere Laster an, vermutlich um zu helfen - weitere Fahrzeuge fuhren dann in die stehenden Autos.

In Niederbayern wurden bei einer Unfallserie 14 Personen verletzt, sechs davon schwer. Zwischen Hunderdorf und Hermannsdorf kam es auf einer Strecke von 300 Metern zu vier Unfällen, an denen 44 Fahrzeuge mit rund 50 Insassen beteiligt waren, wie das Polizeipräsidium Niederbayern erklärte.

An der Unfallstelle in der Nähe der Donau sei es spiegelglatt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Zudem gab es Nebel. Die Straße liege leicht erhöht, einige Autos seien die Böschung hinuntergefahren, andere zusammengestoßen oder gegen Leitplanken und Verkehrszeichen geprallt. "Es hat übel ausgesehen. Es ist ein Wunder, dass es bei 14 Verletzen geblieben ist", so der Sprecher.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
12.03.2010 12:26
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung