Glätte und Nebel
Karambolagen mit 100 Autos in Bayern – ein Toter
Nach ersten Erkenntnissen sind bei Augsburg eine Person schwer, die restlichen eher leicht verletzt worden. An der Unfallstelle wurden rund 160 Personen versorgt, meist nur mit Decken und warmen Getränken. Die Fahrbahn Richtung München war nach der Unfallserie kurz nach 7.00 Uhr blockiert. Auch die Strecke in Richtung Stuttgart wurde wegen Folgeunfällen teilweise gesperrt. Die Polizei geht davon aus, dass die Unfallserie durch dichten Nebel ausgelöst wurde, möglicherweise spiele auch Glätte eine Rolle.
Bei einer Karambolage im Grenzgebiet zwischen Bayern und Baden-Württemberg in der Nähe von Nördlingen wurden eine Person getötet und zwei schwer verletzt. An der Unfallserie waren nach Polizeiangaben rund 15 Fahrzeuge beteiligt. Nachdem ein Lkw bei Straßenglätte in den Graben fuhr, hielten zwei weitere Laster an, vermutlich um zu helfen - weitere Fahrzeuge fuhren dann in die stehenden Autos.
In Niederbayern wurden bei einer Unfallserie 14 Personen verletzt, sechs davon schwer. Zwischen Hunderdorf und Hermannsdorf kam es auf einer Strecke von 300 Metern zu vier Unfällen, an denen 44 Fahrzeuge mit rund 50 Insassen beteiligt waren, wie das Polizeipräsidium Niederbayern erklärte.
An der Unfallstelle in der Nähe der Donau sei es spiegelglatt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Zudem gab es Nebel. Die Straße liege leicht erhöht, einige Autos seien die Böschung hinuntergefahren, andere zusammengestoßen oder gegen Leitplanken und Verkehrszeichen geprallt. "Es hat übel ausgesehen. Es ist ein Wunder, dass es bei 14 Verletzen geblieben ist", so der Sprecher.







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