Der finanzielle Schaden für die Stadt scheint unabwendbar. Nachdem neue Schätzungen über die Kosten der Fertigstellung der Arena bekannt wurden, ist die politische Diskussion über die Zukunft des Stadions neu entflammt. Dabei haben sich offenbar unüberwindbare Gräben zwischen den beiden Regierungsparteien aufgetan. Weil hohe Zusatzkosten drohen, fordert SPÖ-Vizebürgermeisterin Maria Luise Mathiaschitz den Rückbau.
Schnelle Entscheidung notwendig
Bürgermeister Christian Scheider ortet im Vorgehen von Mathiaschitz Parteipolitik: "Plötzlich soll alles anders sein? Dadurch wird das gesamte Projekt gefährdet." Einig sind sich beide nur in dem Punkt, dass es rasch einer Entscheidung bedarf. "Die Debatte sorgt für Irritationen beim Bund, Land und bei der Baufirma und kann zu einem großen finanziellen Schaden für die Stadt führen",warnt Magistratsdirektor Peter Jost.
Die Zeit zum Handeln wird knapp. Denn nach wie vor gibt es vom Bund keine schriftliche Zusage zur Übernahme der Kosten, die Baufirma kann die Mietkosten für die Ränge (6 Millionen) einfordern und inzwischen sogar aus dem Fertigstellungsvertrag aussteigen.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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