Areal wird bewacht

„Stadionwald“: Die Bäume werden schon angeliefert

Kärnten
27.03.2019 14:04
Porträt von Christian Rosenzopf
Von Christian Rosenzopf

Jetzt ist er also da: Der „Stadionwald“ in Klagenfurt. Zwar stehen die Bäume noch nicht im Stadion, jedoch wurden sie am Mittwoch bereits auf ein Areal in der Landeshauptstadt angeliefert. Dort werden sie in den nächsten Monaten gehegt und gepflegt. Der Platz wird rund um die Uhr bewacht.

„Jetzt kommen sie!“ Es ist ein großer Moment für Initiator Klaus Littmann und sein Team, als am Mittwoch um 9 Uhr die ersten der insgesamt 284 Bäume angeliefert werden. „Jetzt wird uns allen bewusst, dass es losgeht.“

Mit großer Sorgfalt wird ein Baum nach dem anderen auf einem Areal ganz in der Nähe des Stadions eingesetzt. „Es ist sehr schön, zu sehen, dass die Bäume mit sehr viel Respekt behandelt werden“, sagt Littmann und hält jeden Augenblick mit seinem Handy fest.

Die „Krone“ war mit dabei - auf einem 60-Sekunden-Clip sind die besten Szenen zu sehen:

Dass die Bäume bereits sechs Monate vor dem Start des Kunstprojekts in die Landeshauptstadt gebracht werden, geschehe nicht ohne Grund: „Es ist der richtige Moment dafür. Die Bäume sind ab sofort in unserer Obhut und werden von uns in den nächsten Monaten gehegt und gepflegt. Schließlich sind sie dann unsere Stars im Stadion und sollen dort ein gutes Bild abgeben. Daher haben wir auch bewusst einen Platz in der Nähe der Arena gewählt. Von hier aus sind es dann nur noch wenige hundert Meter.“

Das Areal ist übrigens eingezäunt und soll bei Tag und Nacht bewacht werden. „Wir haben schon Vorkehrungen getroffen - wenn jemand auf eine dumme Idee käme“, nickt Littmann.

„Man kann nicht einfach Bäume ausgraben“
Warum die Bäume nicht aus Österreich kommen, sondern aus Italien, Deutschland und Belgien - erklärt Projektleiter Adrian Fehlmann so: „Die Bäume sollen ja nicht nur zwei Monate hier stehen, sondern nach Projektende nachhaltig eingepflanzt werden. Dafür ist die Qualität entscheidend und diese liegt im Wurzelbereich. Also kann man nicht einfach in den Wald gehen und Bäume ausgraben. Daher haben wir auf große, bewährte, europäische Baumschulen zurückgegriffen, die uns jene Qualität mit nur 1 bis 2 Prozent Ausfallsquote garantieren, die wir brauchen, um die Überlebenschance der Bäume hoch zu halten und damit Nachhaltigkeit zu garantieren.“

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