Die Kärntner Gemeinden sind allein für die Erhaltung von etwa 40.000 Kilometer Wegenetz verantwortlich: also Gemeindestraßen, Güter-, Feld- und Almerschließungswege sowie Forststraßen.
In Zeiten des Sparens müssen aber auch größere Straßenbauprojekte hintangestellt werden. "Die Gemeinden stecken in der Zwickmühle. Sie müssen die Verkehrssicherheit garantieren, haben aber kaum noch finanziellen Spielraum", weiß Stefan Primosch, Geschäftsführer des Kärntner Gemeindebundes.
Deshalb sei an große Sanierungen vorerst nicht zu denken. Desolate Straßen würden eben einfach geflickt. "Um im Straßenbaubereich möglichst effektiv arbeiten zu können, wäre eine Prioritätenliste sehr hilfreich", so Primosch.
"Situation dramatisch"
Der Sparkurs bei den Straßensanierungen habe auch Auswirkungen auf regionale Betriebe, die auf neue Aufträge verzichten müssen. Die Erstellung der Budgets für die nächsten zwei Jahre werde für die Gemeinden eine große Herausforderung: "Die Situation kann man durchaus als dramatisch bezeichnen. Die Gemeinden machen sich schon jetzt Gedanken, wie sie über die Runden kommen."
"Kärntner Krone"
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