Engagement zeigen
Das Motivationsschreiben soll verdeutlichen, warum du als neuer Mitarbeiter eines Unternehmens in Frage kommst. Es ist deine Chance, von dir zu überzeugen. Du solltest daher keinesfalls nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip arbeiten und Standardlösungen an alle interessanten Unternehmen schicken. Dein potenzieller Arbeitgeber darf ruhig merken, dass du dich mit ihm beschäftigt hast, dass sich deine Bewerbung konkret auf ihn bezieht und nicht irgendein Unternehmen dieser Branche meint. Dazu gehört auch, dass dein Schreiben nicht an „Sehr geehrte Damen und Herren“ gerichtet ist, sondern dass du den Namen deines Ansprechpartners verwendest. Einen Anruf sollte dir diese Information auf jeden Fall wert sein.
Gehe im ersten Absatz deines Motivationsschreibens darauf ein, was das Unternehmen sucht – zeige deinen Nutzen. Mache dir auch durchaus die Mühe, in der Personalabteilung anzurufen und nachzufragen, was dem Unternehmen besonders wichtig ist, welche Qualifikationen unbedingt erforderlich sind. Und dann integriere diese Kompetenz in den Worten der Personalabteilung in dein Motivationsschreiben. Einziger Haken: Du solltest die gewünschte Qualifikation auch tatsächlich anbieten können – sonst ist spätestens in der mündlichen Bewerbung Schluss.
Nutzenbetont präsentieren
Überlege dir, welche deiner Erfahrungen für das Unternehmen von Vorteil sein könnten und warum. Und genau diese Highlights aus deinem Lebenslauf packst du in dein Motivationsschreiben. Denn je leichter die Personalabteilung erkennen kann, was du dem Unternehmen bringst, desto eher wirst du in die engere Auswahl gezogen.
Wichtig dabei ist, dass du dich auf die maximal vier wichtigsten Punkte beschränkst, denn sonst ist das bereits wieder zu viel an Information. Der Rest ist ohnehin aus dem Lebenslauf ersichtlich.
Einfach und klar
Achte bei deinen Formulierungen darauf, keine ellenlangen Schachtelsätze zu verwenden, und bleibe deiner Sprache treu. Schreibe nicht in hochgestochenstem Deutsch, wenn das nicht deine Ausdrucksweise ist. Das gilt insbesondere für die Verwendung von Fremdwörtern. Und eine korrekte Rechtschreibung ist selbstverständlich! Versuche weiters, Möglichkeitsformen wie „würde, könnte, sollte“ zu vermeiden – das nimmt deinen Aussagen die Bedeutung und schwächt ab.
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