22.02.2019 06:00 |

Schüler vertrieben

Mäuseplage in Schule: Jetzt kommt Pavillon weg!

Ein heruntergekommener Pavillon, dazu eine Mäuseplage - endlich kommt der Bildungs-Schandfleck der Wiener Donaustadt weg. Wie berichtet, machten es sich Nagetiere in acht Schulklassen gemütlich, vertrieben die rund 200 Kinder. Bei einem Elternabend am Donnerstag wurde bekannt gegeben: Das Gebäude kommt weg!

Die Löwenschule hätte wohl Kätzchen gebraucht: die Mäuseplage war – wie berichtet – nicht in den Griff zu bekommen. Der Unterricht konnte wegen der Nagetier-Invasion nicht durchgeführt werden, der Amtsarzt empfahl schließlich eine Umsiedelung.

Mit Folgen für die Kinder: Die Hälfte konnte zwar im Haupthaus untergebracht werden (EDV-Saal und Bibliothek wurden extra adaptiert), aber weitere vier Klassen hatten hier keinen Platz mehr. Sie mussten an einem anderen Standort (NMS Konstanziagasse) integriert werden. Die Freude bei den Eltern hielt sich in Grenzen: Das neue Lehrinstitut ist immerhin sechs Straßenbahnstationen entfernt.

Neues Konzept vorgestellt
Die „Krone“ erfuhr nun: Das befallene Nebengebäude wird abgerissen. Details wurden den Eltern bei einer Versammlung am Donnerstag erzählt. Die Eltern haben bereits ein Konzept für den Neubau in der Tasche. „Bis spätestens August 2020 soll ein kompletter Neubau entstehen“, hieß es seitens der zuständigen MA 56.

Die „Mäuse-Schule“ in der Donaustadt ist aber nicht die einzige Bildungsbaustelle. Wie berichtet, sorgen eiskalte Turnsäle, Staubhöllen durch Umbauarbeiten und sogar eine Glasruine für Empörung.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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