Mit 26.800 Liter Ethylacetat war ein Sattelschlepper von Antwerpen quer durch Österreich Richtung Budapest unterwegs. Bis Beamte der Landesverkehrsabteilung den Gefahrenguttransporter bei Nickelsdorf routinemäßig anhielten. Bei der Kontrolle fiel den Polizisten sofort ein verdächtiger Geruch auf: „Es stank nach Klebstoff, ähnlich einem Lösungsmittel, das in der chemischen Industrie verwendet wird.“ Der Grund: Zwei der drei Kammern des Lkw-Tanks waren leck, brennbare Flüssigkeit trat bereits aus. Der ungarische Lenker (33) hatte davon nichts bemerkt. Die Feuerwehren aus Eisenstadt, Neusiedl und Nickelsdorf mussten das giftige Gemisch umpumpen.
Danach entdeckten Sachverständige im leeren Tank des Lkw eine Schweißnaht, „die dort gar nicht sein dürfte“. Auch Stoßdämpfer waren kaputt. Anzeige!
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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