"Nie wieder Bahn!", war die erste Reaktion der Klagenfurterin auf die ungemütlichste Zugfahrt, die sie jemals erleben hatte müssen. Gemeinsam mit ihren drei Kindern wollte die Frau am vergangenen Sonntag von Innsbruck mit den ÖBB nach Klagenfurt. Und schon am Abfahrtsbahnhof begann der Albtraum.
"Der Zug hatte beim Einfahren fünf Minuten Verspätung, bis Salzburg wurden 20 Minuten daraus. Dann war natürlich der Anschlusszug weg." Und mit diesem auch die Reservierung: "Wir standen im überfüllten Gang, es konnte keiner auf die Toilette, weil das Wasser alle war." Endlich kam die Familie nach acht Stunden in Klagenfurt an.
"Das dürfte natürlich nicht passieren"
"Wir bedauern das sehr", entschuldigt sich Bahnsprecher Christoph Posch bei den Kunden. "Die Verspätung rührt noch immer von den Baustellen in Deutschland her. Das mit dem fehlendem Wasser dürfte natürlich nicht passieren."
Unter der Service-Nummer 0810/100755 bekommen Fahrgäste in solchen Fällen einen Teil des Fahrgeldes zurück. "Außerdem gibt es Formulare auf Bahnhöfen."
"Kärntner Krone"
Symbolbild
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