Die Gründe für den Stopp liegen für Niessl eindeutig auf der Hand: Das Gebiet ist sensibles UNESCO-Welterbe, die Natur bedarf besonderen Schutzes. Bei einer Volksbefragung im Jahre 2001 hatte sich die Bevölkerung der B-50-Gemeinden, außer Schützen, gegen Ortsumfahrungen ausgesprochen. Damals wurde der Straßenverlauf nicht festgelegt. In den vergangenen Wochen wurde ein Notariatsakt angelegt, in dem Gemeindechefs und Umweltanwalt vereinbaren, dass eine Weiterführung der Straße nicht in Frage kommt.
Zum „Runden Tisch“ geladen sind Landesrat Helmut Bieler sowie die Bürgermeister von Trausdorf, Oslip, Donnerskirchen, Purbach, Breitenbrunn, Winden am See und Jois. Niessl: „Es wird mit Sicherheit keine Verlängerung der S 31 in Richtung Neusiedl geben. Wir wollen eine Lösung, mit der alle Teile der Bevölkerung leben können.“
von Harold Pearson, Kronen Zeitung
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