Samstag, gegen 3.30 Uhr früh, hatte ein Wettcafé-Mitarbeiter auf einem Überwachungsmonitor bemerkt, wie sich zwei Maskierte der Eingangstür näherten und einer von ihnen plötzlich eine Pistole zog. "Der Mitarbeiter sowie ein weiterer Gast eilten zur Türe, wo bereits einer der Täter mit der Pistole auf sie zielte", so ein Kripo-Ermittler: "Geistesgegenwärtig drückte der Angestellte die Eingangstüre zu."
Die beiden Unbekannten versuchten zwar noch mehrfach, die Türe aufzudrücken, doch es gelang ihnen nicht. Ohne Beute ergriffen die beiden Burschen die Flucht. Die Kripo-Ermittler gehen davon aus, dass die beiden bereits zuvor das Lokal ausgekundschaftet haben.
Mehr "Glück" hatten hingegen jene beiden Maskenmänner, die Sonntag früh ein Wettcafé in der Villacher Innenstadt überfallen haben. Ein Ermittler: "Einer der Männer hielt eine Pistole in der Hand und zwang so einen Angestellten zur Herausgabe des Bargelds."
Der Mann konnte den Tätern jedoch nur mehrere hundert Euro Bargeld aushändigen, weil die Einnahmen des Vortages schon weggebracht waren. Ein Zusammenhang zwischen Raubüberfall und Raubversuch schließt die Kripo in Villach nicht aus: "Es wäre ja sogar möglich, dass es dieselben Täter waren", so ein Polizist.
Im Faschingstrubel untergetaucht
Reichlich Beute machten unterdessen Einschleichdiebe in einem weiteren Wettlokal der Draustadt: Die Täter waren durch die Oberlichte einer Hintertüre ins Café eingestiegen und samt Tresor mit 27.000 Euro geflüchtet. In allen drei Fällen tauchten die Täter im Faschingstrubel unter.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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