Um Leben in das "UFO" zu bringen, hatte die Politik erst vor Kurzem die Vergnügungssteuer von 16 auf acht Prozent für die Veranstalter halbiert – nach der neuerlichen Panne um fehlende Genehmigungen werden die Preise jetzt nochmals heruntergesetzt.
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"Es besteht nach wie vor Interesse an Auftritten im Stadion. Ich werde einen Antrag einbringen, die Vergnügungssteuer zu streichen. Sonst kommt niemand", kündigt Bürgermeister Christian Scheider an. Damit nicht genug: Auch die Benützungsabgaben und die Mieten sollen gesenkt werden, um Klagenfurt als Veranstaltungsort Vorteile im Wettbewerb mit anderen Städten zu verschaffen. "Wir werden offensiv dafür werben", meint Scheider.
Doch was bringen der Stadt Konzerte, wenn sie nichts mehr daran verdient? "Unterm Strich bleiben viele Vorteile, wie die Umwegrentabilität übrig. Ich habe dies mit dem stellvertretenden Magistratsdirektor abgeklärt, dass wir das schaffen können", ist Scheider sicher.
Fehlende Genehmigung: Elton-John-Konzert abgesagt
Bleibt noch offen, ob das Stadion aus rechtlicher Sicht überhaupt als Veranstaltungsort in Frage kommt. Da bis zur Fertigstellung der Arena noch die Genehmigungen für Veranstaltungen im Stadion fehlen, musste zuletzt auch das Konzert von Elton John nach Graz verlegt werden.
"Nächste Woche ist das entsprechende Gutachten fertig. Wir sind sehr optimistisch, dass es eine positive Entscheidung geben wird", sind sich Fachjuristen der Stadt und des Landes einig.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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