Er muss ein Brite sein. Nicht nur, dass der Mann englisch spricht, er zeigt sich auch noch typisch geduldig. Kurt Rautz vom Landeskriminalamt: "Der Mann stellt sich in der Reihe an und wartet, bis er drankommt. Das hat er nicht nur in der Sparkasse in der Pischeldorfer Straße in Klagenfurt so gemacht. Auffällig an ihm ist auch, dass er keine Waffe verwendet." Man sah ihn zwar schon mit einer Pistole; die zückt er aber - so scheint es - nur im Notfall.
Außerdem hat der Mann einen Hang zum Telefonieren. Rautz: "Er ist auf mehreren Fahndungsfotos mit dem Handy am Ohr abgebildet. Das könnte natürlich gestellt sein; aber es wirkt so, als ob er tatsächlich mit jemandem reden würde."
Spur im Nichts verloren
Sechs Überfälle hat der Mann seit 2007 verübt; in Innsbruck, Salzburg, Graz, Schwechat und Klagenfurt. Und jedesmal verlor sich die Spur des Täters nach dem Coup im absoluten Nichts.
Der Mann ist 1,85 bis 1,95 Meter groß, 45 bis 60 Jahre alt, schlank mit dunklem, grau-meliertem, schütteren Haar. Er spricht englisch mit starkem Akzent; seine nationale Herkunft ist unbekannt. Rautz: "Ein Merkmal ist seine auffallend lange Nase."
von Serina Babka, "Kärntner Krone"
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