"Robben-Festmahl"
Kanadischer Minister brüskiert bei G7-Treffen
Dabei entgingen den Vertretern der USA, Japans, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und Italiens durchaus seltene Erlebnisse: Nicht genug damit, dass es (rohes!) Robbenfleisch für den Gaumengenuss gab. Die Stühle waren extra mit Robbenfellen überzogen und für jeden Teilnehmer lagen als Geschenk Jacken sowie Fäustlinge aus Robbenfell bereit, berichtete der grönländische Sender KNR.
Kein Kommentar zum Thema Robbenfang
Auch bei der anschließenden Pressekonferenz hielten sich die sechs Finanzminister an ihren Boykott. Auf alle Fragen in Bezug auf Robbenfang herrschte ein offenbar davor abgesprochenes eisiges Schweigen. Dies veranlasste den Reporter einer kanadischen Fernsehstation zur Bemerkung: "Bitte nicht alle durcheinander reden".
Einige Schrecksekunden später brachte Flaherty die Situation mit einem Referat über die Ausnahmeregelungen bei der traditionellen Robbenjagd für die Urbevölkerung doch noch einigermaßen über die Runden.
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