Fünf Opfer
Rätselraten nach tödlicher Kraftwerk-Explosion
Der Unfall habe sich am Sonntag ereignet, als Arbeiter in der Anlage eine Gasleitung testeten. Das Gas-Kraftwerk sollte im Sommer in Betrieb gehen. Die Explosion war so massiv, dass Menschen sie noch in 20 Kilometern Entfernung wahrnehmen konnten. Viele Anwohner vermuteten zuerst ein Erdbeben.
Über dem Betriebsgelände stand kurz nach der Explosion schwarzer Rauch. Augenzeugen sahen einen orangenen Feuerball über der Anlage. Einige der Verletzten hätten Knochenbrüche erlitten, als sie infolge der Explosion bis zu zehn Meter in die Luft geschleudert wurden, schrieb die Zeitung "Hartford Courant". Ein Krankenhaus in Middleton teilte mit, 26 Verletzte seien in eine Klinik eingeliefert worden. Die meisten konnten aber bald wieder entlassen werden.
Spürhunde suchten nach Verschütteten
Den Angaben zufolge waren zum Zeitpunkt des Unglücks etwa 50 bis 60 Menschen auf dem Gelände, die meisten von ihnen Bauarbeiter. Nach der Explosion eilten etwa 100 Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte zum Unfallort. Helfer setzten Suchhunde ein, um Verschüttete aufzuspüren. Bis zum Montag war der größte Teil des Geländes abgesucht. Niemand werde mehr vermisst, weitere Opfer oder Überlebende seien nicht gefunden worden, sagte Feuerwehrsprecher Al Santostefano dem US-Sender CNN.
Die Explosion ereignete sich in der Anlage "Kleen Energy" in den Außenbezirken von der rund 170 Kilometer nordöstlich von New York gelegenen Stadt Middletown. In der Anlage, deren Eröffnung für die kommenden Wochen geplant war, sollten über Gasturbinen 620 Megawatt Strom erzeugt werden.
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