Schwere Schäden
Starkes Erdbeben erschüttert Süden von Alaska
Ein starkes Erdbeben hat am Freitag den Süden Alaskas erschüttert und in der Großstadt Anchorage Gebäude erzittern lassen. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 6,6 an, der US-Wetterdienst mit 7,0. Die Polizei sprach von erheblichen Schäden an Häusern. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. Die Behörden gaben vorsorglich eine Tsunamiwarnung für einige Teile der Südküste heraus. Die Sorgen davor erwiesen sich aber als unbegründet.
Das Beben ereignete sich um 8.29 Uhr Ortszeit, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Das Zentrum des Bebens lag nach den jüngsten Angaben der Experten rund 13 Kilometer nördlich von Anchorage nahe einer Militärbasis. Es ereignete sich demnach in 40 Kilometern Tiefe. Die Behörde registrierte auch mehrere Nachbeben.
Straße abgesackt
Viele Menschen waren nach dem Beben ins Freie gerannt. Auf Bildern waren zerborstene Fensterscheiben, umgefallene Möbel und eine abgesackte Straße zu sehen. Es gab Berichte über Stromausfälle. Eine Öl-Pipeline wurde vorsorglich abgeschaltet.
Der Gouverneur des Bundesstaates, Bill Walker, gab eine Katastrophenmeldung heraus - das ist eine Maßnahme, um schneller Hilfe organisieren zu können. Er schrieb auf Twitter, dass er mit dem Weißen Haus in Kontakt stehe. US-Präsident Donald Trump wurde beim G20-Gipfel in Argentinien über die Lage in Alaska unterrichtet.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.