Am 22. Dezember des Vorjahres war das Fahrzeug des 33-jährigen Albert M. im Nahbereich eines Einbruchstatortes in Gerasdorf bei Wien von einem Zeugen gesehen worden, seitdem wurde nach dem Pkw mit ungarischem Kennzeichen gefahndet. Nun, knapp ein Monat nach diesem – übrigens gescheiterten – Coup entdeckten aufmerksame Beamte der Polizeiinspektion Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl/See) das Fahrzeug auf der A4.
Zufallstreffer für Nickelsdorfer Beamte
Doch statt einer Routinebefragung der beiden Insassen, des 33-jährigen Besitzers und seines 24-jährigen Beifahrers, deckten die Ermittler quasi im Vorbeigehen offenbar ein bedeutend größeres Verbrechen auf: 319 vermutlich gestohlene Kupferplatten im Wert von rund 7.000 Euro fanden sich, fein säuberlich unter Decken versteckt, im ganzen Fahrzeug.
Zahlreiche Festnahmegründe
Da über den 33-jährigen Ungarn von der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen zudem ein Aufenthaltsverbot ausgesprochen worden war, klickten für ihn gleich aus drei Gründen die Handschellen: wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls, des Verstoßes gegen das Aufenthaltsverbot und des vermuteten Buntmetalldiebstahls. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde aber auch dessen 24-jähriger Kompagnon festgenommen und den Beamten der Polizeiinspektion Gerasdorf übergeben.
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