19.11.2018 05:55 |

Grausame Drohungen

Europas Königskinder in höchster Lebensgefahr?

Europas kleine Königskinder sind ständigen Bedrohungen ausgesetzt. Sei es durch Royal-Stalker, Entführer oder Terroristen. Erst kürzlich wurde in Prinzessin Estelles Schule Kidnapping-Alarm gegeben - und ein Anhänger des Islamischen Staates (IS) musste in London ins Gefängnis, weil er zu einem Giftanschlag auf Prinz George aufgerufen hatte ...

Die sechsjährige Prinzessin Estelle ist der Liebling der schwedischen Königsfamilie. Eines Tages wird sie ihrer Mutter Victoria auf den Thron des nordischen Königreichs nachfolgen. Am 21. August wurde das Mädchen in der Vorschule des privaten Elite-Instituts „Campus Manilla“ eingeschult. Im Juli schon erzählte ihre Großmutter Königin Silvia begeistert einer schwedischen Zeitung: „Sie hat schon zu lesen und zu schreiben begonnen.“

„Lösegeld für Estelle“
Erst jetzt wurde bekannt, dass der Schulbeginn der Prinzessin durch einen Schock für ihre Eltern Kronzprinzessin Victoria und Prinz Daniel getrübt wurde. Auf Instagram hatten sich Schüler aus höheren Klassen im Oktober darüber ausgetauscht, wie es wäre, das Mädchen zu kidnappen. 

„Prinzessin in Gefahr“
„Wenn ich Prinzessin Estelle entführe, wie hoch wäre wohl das Lösegeld?“, schrieb jemand unter dem Hashtag „Prinzessin in Gefahr“. Das Königshaus informierte die Schule, die eine Krisensitzung einberief. Die Schuldirektorin habe die Eltern und Schüler einbestellt und mit Konsequenzen für den dummen Scherz gedroht, heißt es. Klar ist, dass die Sicherheitsmaßnahmen für die Mini-Royal nach dem Vorfall erhöht wurden. Sollten weitere Sicherheitsbedenken bestehen, könnte das Kronprinzenpaar einen Schulwechsel vornehmen.

Täglicher Security-Check
Doch ist ein hunderprotzentiger Schutz möglich? Auch Herzogin Kate und Prinz William stehen vor dem Problem. Es wurde berichtet, dass die Schule des britischen Prinzen George täglich von Sicherheitsleuten des Königshauses überprüft werde. Alle Schüler müssten deshalb um 8.20 Uhr da sein. Erst, wenn alle Kinder auf ihren Plätzen in der Klasse sitzen, würde George den Klassenraum betreten. 

Einige der Eltern sollen sich über die Sonderbehandlung mockiert haben. Doch der Fünfjährige war in den letzten Monaten tatsächlich immer wieder Gefahren ausgesetzt. Schon kurz nach seiner Einschulung 2017 war eine Frau, die von der „Sun“ als hartnäckige Monarchieverehrerin beschrieben wurde, zweimal in die Thomas‘s School im Londoner Stadtteil Battersea eindrungen und festgenommen worden.

IS-Anhänger drohte mit Gift-Eiscreme
Ein britischer Staatsbürger wurde diesen Oktober zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er unter anderem zu einem Terroranschlag gegen Prinz George aufgerufen hatte. Der Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat hatte ein Foto des Dritten in der britischen Thronfolge und die Adresse seiner Schule in der Nachrichten-App Telegram geteilt und zu Anschlägen mit vergifteter Eiscreme aufgerufen. 

Im nächsten Jahr wird auch Prinz Georges dreijährige Schwester Charlotte mit vier Jahren eingeschult. Auch für sie werden in der Schule erhöhte Sicherheitsmaßnahmen gelten und sie wird, wie ihr Bruder, eigene Personenschützer haben. Ihrer Prinzessinnen-Kollegin Amalia aus den Niederlanden passierte es übrigens vor drei Jahren, dass die Polizistin, die sie an ihrer Schule in Den Haag bewachte, ihre Pistole am Mädchenklo vergaß. Ein Versehen der Leibwächterin, das zum Glück damals keine Konsequenzen hatte.

Pamela Fidler-Stolz
Pamela Fidler-Stolz
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